Donnerstag, 2. Januar 2014

Fotoshooting vom 22. März 2012

ein kleiner Nachtrag:
nachdem mir gerade meine Tasche mit Costa Rica-Andenken in die Hände gefallen ist, darunter der Flyer von dem Hotel wo wir das Fotoshooting gemacht haben, bin ich doch neugierig geworden.
Ich hätte ja gedacht, dass sie alle Fotos umgehend gelöscht hätten, aber eines ist tatsächlich auf der Seite zu sehen. Sehr lustig!


Sonntag, 29. Juli 2012

Sámara, letzter Akt - Impresiónes

Pipa (Kokosmilch) frisch von der Palme :-D
alltägliche Szenen in der "City"
handgemachter Schmuck
Montags Sushi-Tag im Vela Latina
Gusto Beach
die Fahrradgang von Sámara

C&C-Surfschool, Sámaras Bad Boys ;-)


Rancho de la Playa - Hotel & Restaurant mit Live-Musik
Anitas und mein Bett
ja, ich weiß auch nicht, was an dem Abend los war... la gente está muy loca...
hey thanks, dude! ;-)

 

Kayak-Tour zur Insel



wie die Kinder!

doch so langsam lieber zurück? ;-)

Freitag, 27. Juli 2012

San Juan del Sur, Nicaragua (Anita schreibt)



Am Ziel angelangt, gings erst mal ins Bett und ein paar Stunden schlafen. Der Magen wollte immer noch nicht, so dass wir uns von Zwieback und Bananen ernährt haben. Nadine und Katha ging es am nächsten Tag etwas besser, so dass sie es mal 2 Stunden am Strand ausgehalten haben, bei mir hats was länger gedauert.
Woher die Schmerzen kamen, können wir auch nur erraten, aber da wir in der Finca als Einzige die Beschwerden hatten, ist das wohl nicht aufs Essen zurückzuführen, sondern ggf. auf die für den menschlichen Körper gut verträglichen Ameisenbekämpfungskur, deren Gift wir 2 Nächte ausgesetzt waren.


In San Juan del Sur waren wir untergebracht in der Casa Oro - eine Empfehlung vom Schweizer Lukas, den Nadine auf ihrer Reise durch Costa Rica kennengelernt hatte. Er arbeitete in der Bar im obersten Stock des Hostels. Von hier aus konnte mal in der Hängematte liegend den Blick über die Stadt schweifen lassen und dazu einen leckeren Rum genießen – soll ja bei Magenbeschwerden helfen ;-) Das Ganze bei Sonnenuntergang – ein Traum!

Nach 2 Tagen San Juan del Sur – die ich für meinen Teil zum Großteil im Bett verbracht habe – reisten wir wieder zurück nach Costa Rica. Vollgepumpt mit Imodium fuhren wir zunächst mit dem Taxi zur Grenze und anschl. weiter mit dem Bus nach Samara (inkl.  2 Mal umsteigen). Was eine Tortur bei unserem Wohlbefinden… egal – Pura Vida!

Donnerstag, 26. Juli 2012

Nicaragua, die Zweite (Anita schreibt)

um mal ein wenig Abwechslung hereinzubringen, hat den folgenden Blogeintrag meine liebe Freundin Anita geschrieben: enjoy!

 - Let’s start Trip No. 2a – „Wir geben Tieren ein Zuhause!“ -
Der eigentliche Trip nach Nicaragua startete schon am Tag vor unserer Abreise. Auf vielfaches Drängen unserer Mama Tica haben wir uns dazu entschieden, die Bustickets für unsere Reise von San José nach Penas Blancas (Grenze zu Nicaragua) vorab zu kaufen. Es sei ja schließlich Hochsaison und ggf. würden wir sonntags morgens keine mehr bekommen. Gesagt, getan! Also machten wir uns am Samstag – natürlich wieder im Regen – auf nach San José. Blöd war nur, dass man die Tickets für die Busse immer erst eine halbe Stunde vor Abfahrt kaufen kann. Also hatten wir uns ganz umsonst auf den Weg gemacht. Egal  - pura Vida!
Gut, dann ging es also sonntags morgens los und wie es der Zufall so will, ist genau an diesem Sonntag Marathon in San José. Der Bus konnte seine übliche Route nicht fahren – wir steckten mitten im Verkehr und verpassten natürlich unseren Bus! Der Nächste kommt bestimmt – pura Vida!
Irgendwann hatten wir es dann geschafft und wir befanden uns tatsächlich auf unserer Reise Richtung Nicaragua. Die Überschreitung einer Landesgrenze zu Fuss ist doch immer etwas ganz Besonderes. Vorbei an kilometerlangen LKW-Schlangen mussten wir erst aus Costa Rica ausreisen und anschl.  nach Nicaragua einreisen. Den Pass ungefähr hundertmal gezeigt, Stempel hier und Stempel da und schon waren wir drin. Die haben wahrscheinlich gedacht,  3 nette Mädels aus Europa, alleine unterwegs, können ja so viel Schaden nicht anrichten J Wenn die wüssten… -  Pura Vida!
Mit dem Taxi sind wir dann weiter nach Rivas gefahren und von dort aus mit der letzten Fähre nach Moyogalpa. 
Für diesen Zwischenstopp sind wir in dem kleinen, gemütlichen Hospedaje Central gelandet. 
Unser nächster Aufenthalt – die Finca Magdalena – ist etwas abgelegen an dem Fuße des Vulkans Maderas, so dass wir uns für die Fahrt dorthin am nächsten Morgen ein Taxi gönnten. Dachten wir jedenfalls! Am Ende haben wir eine kleine Inselrundfahrt gemacht. Bolivar, unser ausgesprochen zuverlässiger Chaufeur -  hat uns zu einer kleinen Landzunge in Punta Jesus Maria, zur Laguna Charco Verde und zum Ojo de Aqua gebracht. 
die neue Flugzeuglandebahn... uiuiui



Beim letzten Stopp hatten wir einen kleinen Aufenthalt (2 Std. länger als geplant – egal – pura vida!) um im Ojo de Aqua schwimmen zu gehen. 
Diese Lagune wird mit vulkanischem Süßwasser befüllt und ein Bad darin soll praktisch wie eine Verjüngungskur wirken. Das haben wir natürlich direkt versucht – hat nix genützt!  - Pura Vida!
warten auf Bolivar - ud unsere Rucksäcke...
Finca Magdalena
Von der Finca Magdalena aus haben wir uns am nächsten Tag aufgemacht den Vulkan Maderas zu besteigen. Zu uns gesellten sich noch zwei Berliner Lehrerinnen, von denen eine allerdings relativ schnell abbrechen musste. Kurze Zeit später erwischte es auch Nadine. Die Rückenschmerzen waren zu groß um den kompletten Aufstieg zu bewältigen. Also hatte unser Guide nur noch drei Frauen im Schlepptau. 
Insgesamt klang die Strecke mit 5 km und 1394m Höhe nicht wirklich anstrengend, aber es gab leider keinerlei richtige Wege. Der Aufstieg glich eher einer Klettertour und wir kämpften uns im wahrsten Sinne des Wortes durch den Dschungel. Der Weg folgte zumeist dem Lauf eines kleinen mit Steinen gefüllten Baches – mit zunehmendem Regen wurde dieser jedoch zu einem kleinen Fluss. Der teils tonartige nasse Untergrund machte insbesondere den Abstieg zu einem Tanz wie auf Schmierseife. Kein Wunder also, dass wir nach fast 8 Std. als kleine eingesaute Ferkelchen zurückkamen.  Hat ja auch nur fast die ganze Zeit geregnet und wenn man einmal nass ist, machts irgendwann auch nichts mehr. – Pura Vida!


Leider ist das Video zu unserer Gipfelerstürmung zu groß, als dass ich es hier hochladen könnte... Ihr findet es aber in Facebook unter: Vulkanbesteigung Maderas





Unten endlich angekommen, dachten wir den schlimmsten Teil des Tages mit unserer Muskelkatervorbereitungstour erledigt zu haben, aber da wartete noch eine Überraschung. Nadine ist ja schon früher zurückgekehrt und hat bei ihrer Rückkehr in unsere Lodge eine Ameisenparade auf dem Weg durch unser Zimmer gestört. 
Betten und Boden waren schwarz vor Ameisen. Als sie dann bei der Rezeption die Ameisen melden wollte, lächelten die Damen nur ganz nett und sagten, dass hier immer Ameisen in den Zimmern wären. Nadine blieb hartnäckig und auch die Betreiber der Finca haben eingesehen, dass das (!) nicht ganz normal ist. Das Zimmer wurde komplett geleert, gereinigt und die Ameisen wurden mit den entsprechenden Massenvernichtungswaffen beseitigt. Auf den ersten Blick wäre uns dieser Vorfall – mit Ausnahme der frisch bezogenen Betten – nicht weiter aufgefallen. Je später der Abend, desto mehr Ameisen sammelten sich wieder. Katha hat bspw. ihre Kameratasche zum Trocknen aufgehangen und diese war am Boden voll mit Ameisen und Ameiseneiern. Dazu gesellten sich im Laufe des Abends noch eine größere Heuschrecke, Spinnen usw., so dass ich irgendwann aus dem Bad kommend, zwei verstörte kleine Mitteeuropäerinnen unter dem Moskitonetz wiederfand, da sie befürchteten von einer Spinne aufgefressen zu werden. 
Unser Zimmer hatte Ähnlichkeit mit einem Nationalpark und wir hätten Eintritt nehmen können. Und als Nadine sich endlich ein Herz gefasst hat, die Riesenspinne von Kathas Bett zu entfernen, wurde sie etwa 10 cm vorm Ziel vom Stromausfall überrascht und ein lautes Kreischen entwich unserem nun stockdunklen Zimmer. Zurück unters Moskitonetz, aber in dieser Nacht haben wir nicht viel bis gar nicht geschlafen…

Am nächsten Morgen haben wir um 7 den Bus zurück Richtung Festland zwecks Weiterreise nach San Juan del Sur genommen. Schon vor dem Frühstück klagten wir drei über Unwohlsein und Übelkeit, was nicht nur auf den Schlafmangel zurückzuführen war.  Kopfschmerzen hatten wir quasi schon seit der Ankunft in unserer Lodge. Die Fahrt nach San Juan del Sur wurde zu einer richtigen Tortur, aber wir wechselten uns mit Bauchkrämpfen und akuter Übelkeit über die ganze Fahrt (über Busse, Fähre und letztlich Taxi) ab.