Dienstag, 24. April 2012

kleines Paradies inmitten der Stadt Heredia: Café Britt

will noch Schoki werden
wer glaubt's denn? nach Ewigkeiten immerhin 1 ganze Kaffeebohne gefunden!

Hier wird gearbeitet. Wir wollten auch nur mal gucken (nicht anfassen). Nach ein paar Minuten haben sie uns herausgeworfen. Gucken is' nich'!





Back on line

So, mein Dad ist leider schon wieder zurück in Deutschland und ich hatte heute meinen ersten Arbeitstag im "Daycare Center Luz Divina" - nach 3 wunderschönen Urlaubswochen.
Ihr könnt Euch denken, es gibt viel zu erzählen und noch viel mehr Fotos zu zeigen. Bevor ich also von dem neuen Job berichte, werd ich nach und nach die wichtigsten vergangenen Ereignisse online stellen.
Disfruten!

Wenn Ihr mal schauen möchtet, ich habe auf der Karte die Orte markiert, an denen wir waren:
-> Google Maps: Reiseziele Costa Rica mit Papa

Donnerstag, 12. April 2012

Mein Papa ist da!!! Juchuuu!!!

Wir sind die meiste Zeit unterwegs, Abenteuer erleben - leider müsst ihr also ein wenig warten, bis es wieder neue Einträge gibt.
Pura Vida!!!

Montag, 9. April 2012

Costarican Signs

Ortsangaben in Costa Rica... - und wo ist jetzt die Pablitos Bar??
in Montezuma leben sogar die Hunde "Pura Vida"
na, wenn's weiter nichts ist

Sonntag, 8. April 2012

Manuel Antonio - Dschungel, Strand und Dekadenz

Mit viel Widerwillen hab ich mich Sonntagmorgen, 01.04., von meinem geliebten Strandörtchen Sámara verabschieden müssen. Komisch in die Ferien (hab nun 3 Wochen frei) vom Strand und surfen WEGzufahren.
Mit dem Bus geht es innerhalb von 6 Stunden nach San José, dann nach Heredia. Stadt. Laut. Anstrengend. Es regnet. Meine Mama Tica Jannette empfängt herzlich wie ein verloren gegangenes und wiedergefundenes Kind und versorgt mich sofort mit Essen, kaum dass ich meine Tasche abgestellt habe. Sie eröffnet mir aber auch, dass wir die Osterwoche nicht wie geplant zu Verwandten an den Strand fahren, sondern zu Freunden in die Berge. Und das erst Mittwoch oder Donnerstag, weil sie vorher noch arbeiten müsste. Ich versuche irgendwen in Heredia zu erreichen, aber alle Freunde sind unterwegs. Mir fällt schon nach wenigen Stunden die Decke auf den Kopf und ich beschließe kurzerhand, mich am nächsten morgen früh wieder in den Bus zu setzen und zu den anderen (Yanik und 5 Mädels) nach Quepos/Manuel Antonio zu fahren (4 Stunden). Überraschung!
Die Busfahrt über unterhalte ich mich mit einer älteren Dame, die interessante Geschichte aus dem „alten“ Costa Rica erzählt. Wie sie auf dem Land gelebt haben und zu Pferde unterwegs waren, von Wildkatzen, die es nun nicht mehr gibt und ihrem Ehemann, der im 2. Weltkrieg als Händler den Nazis geholfen hat Ihre Kriegsschätze außer Landes zu schaffen. Sie möchte mich unbedingt ihrer Tochter vorstellen und mich auf einen Kaffee nach Hause einladen. Allerdings wäre das in der kurzen Zeit leider zu knapp – sie wohnt weiter weg und ich muss ja Mittwoch zurück.

In Manuel Antonio sitzen wir alle in einer Bar am Strand, als es auf einmal anfängt, wie aus Eimern zu schütten. Ira, Carolina und ich schauen uns an, grinsen und rennen los. Ins Wasser! Im Meer schwimmen, wenn es wie verrückt regnet und die Sonne langsam untergeht – ein irres Gefühl! Als wir zurückkommen hat der Barkeeper die Musik lauter gedreht und wir tanzen im Bikini im Regen vor der Bar. Ich komme mit 3 Mädels aus Guatemala ins Gespräch, die nachhaltig darauf bestehen, mir einen Tequila und ein Bier auszugeben, weil ich angeblich die einzige ihnen bekannte Europäerin sei, die tanzen könne wie eine Latina. (Das wüsste ich aber! trotzdem sehr lustig)

Die Mädels wollen unbedingt einen Guide haben, um möglichst viel zu sehen. Yanik und mir gefällt die Idee, in einer Traube voller lärmender Touris durch den Park zu schleichen und sich langatmige Erklärungen zu Pflanzengattungen anzuhören, nicht wirklich und wir sparen uns die 15$. 
Als gerade keiner schaut, biegen wir in den Weg ab, der eigentlich mit gelbem Absperrband verschlossen ist. Wir fühlen uns wie Eroberer als wir quer durch den Dschungel klettern. Zum Glück gibt es einen Flusslauf als Orientierung – ohne wären wir wohl vollkommen verloren gegangen. Noch lange hören wir die lärmenden Touris, aber irgendwann nur noch die Geräusche des Waldes. Wir klettern die Berge hoch und müssen immer wieder einen neuen Weg suchen, weil der Urwald zu dicht wird. 


Wir sehen viele bunte und teils riesige Schmetterlinge, sehr wehrhafte lila-orangene Krebse („Rote Landkrabben“), Leguane und kleine Echsen, Vögel, gigantische Ameisen, komische Insekten und Affen! Ohne Guide fällt die Klassifizierung schwer, aber es müsste sich um Totenkopfaffen, Brüllaffen und Kapuzineräffchen gehandelt haben. Leider funktioniert meine Kamera (bzw. deren Ladekabel) ja nicht und Yanik hat eine 3D-Kamera ohne Reichweite, so dass wir die Affen in den Bäumen oben nicht einfangen konnten. Und dann laufe ich beinahe in ein riesiges Spinnennetz hinein  Herzinfarkt!

Irgendwann sind wir wieder auf den eigentlichen Weg zurückgekehrt und haben uns noch die berühmten Strände angeschaut. Der Hauptstrand Playa Espadilla ist voller Ticos und Touristen. Aber wenn man ein wenig weiter geht, kommt man an etwas verlassenere Strände.
Auf dem Rückweg, als kaum noch Besucher im Park sind, laufen uns ohne Vorwarnung eine kleine Gruppe Kapuzineraffen über den Weg. Ich muss mich sehr beherrschen, sie nicht vor lauter Aufregung sofort wieder zu verscheuchen.




 

Nach 8 Stunden im Park kommen wir wieder am Backpacker Hostel an. Die anderen sind schon seit Stunden zurück und haben mit Guide zwar mehr Pflanzen und Kleintiere, aber keine Affen von Nahem gesehen.
müde von der langen Dschungeltour
Abends lädt Yanik zu sich in sein Penthouse ein.


Yolanta
6 Frauen bekommen in einer hübschen Penthouse-Küche mit Wasserfall im Wohnzimmer und Rundumsicht auf Quepos schon ein göttliches Abendessen gezaubert: Quesadillas mit Hühnchen, Guacamole, frischem Obst und Cocktails nach Iras russischem Rezept (Wodka, Ginger Ale und Gurke).
Als wir später zum Pool gehen, stören wir ein dickes Krötenpaar, das wohl gerade seine Flitterwochen verbringt. Zu schade, dass es für alle am nächsten Morgen schon wieder weiter geht.


Ich fahre von Manuel Antonio nach San Jose und von dort direkt nach San Carlos (fast 8 Stunden Reise insgesamt, meist in sehr engen, heißen Bussen – puh), wo ich mich mit meiner Mama Tica treffe, um die nächsten Tage in den Bergen zu verbringen.
Das erste Mal in Costa Rica habe ich ein wenig Angst. Der Herr im Bus neben mir hatte mich schon gewarnt: in SJ nicht zu Fuß rumlaufen und immer aufpassen, SJ sei gefährlich. Es gibt keinen einheitlichen Busbahnhof, sondern nur unzählige kleine, über die ganze Stadt verteilte. Vollends verwirrend. Ich sitze also in dem Taxi, das mich von einem „Bahnhof“ in San Jose zum anderen bringen soll. Als wir an einer Ampel stehen, zielt der Taxifahrer mit seiner Hand wie mit einer Pistole auf die vorbeilaufenden Menschen und „drückt ab“, lacht dabei und fragt, ob ich schießen könne. Das wäre sein Lieblingshobby - und ob ich Angst hätte. Ich war selbst überrascht, dass ich nach außen vollkommen unbeeindruckt geblieben bin, als ich schulterzuckend verneint habe. Als wäre es eine ganz normale Konversation habe ich ihm erzählt, dass ich ein paar Jahre Bogenschießen gemacht habe. Um die Stimmung aufzulockern, habe ich auf einen Hund in Kleidchen am Straßenrand gezeigt und gelacht. Fehler. Er teilt mir mit, er habe 2 Hunde, die wie seine Babys seien und natürlich auch Kleidung tragen würden (Kleid für die Hündin, Hose und Hemd für den Rüden). Oh man. Ich kann mich des unguten Gefühls nicht erwehren, dass der Typ mich überall hinbringen könnte und stelle fest, dass ich die Marke des Taxifahrers, die sonst auf dem Armaturenbrett klebt, nicht finde. Auf das Taxilicht und die „Maria“ (Kilometerzähler) hatte ich geachtet… ich frage ihn, wie weit es noch sei. 700m. Aufatmen. Und dann: 20$ (10.000 Colones) soll die Fahrt kosten! Ich schaue ihn verständnislos an. Nein, er scherzt nicht. Die Maria ist irgendwie auch ausgeschaltet. Ich teile ihm nachdrücklich mit, dass ich in keinem Falle mehr als 2.000 Colones bezahlen werde. Wir diskutieren eine Weile. Zum Glück ist der Verkehr dicht und wir kommen nur langsam voran. Die Straßen sind voller Polizisten (Osterwoche). Als ich die Tür öffne und auf einen Beamten deute, nimmt der Taxifahrer meine 2.000 Colones an und ich sprinte aus dem Taxi. Mit zittrigen Knien stehe ich am Schalter, um mir mein Busticket zu kaufen. Auf nach San Carlos.

Surfschool & Abschiedssonnenuntergang Sámara

meine liebe Gastfamilie in Sámara
 C&C Surfschool!
Dank Euch schlag ich mich mittlerweile gar nicht mal so schlecht auf den (zugegebenermaßen nicht besonders riesigen) Wellen in Sámara! Ein lustiges Team - auch nachts in den Bars oder beim Bullenreiten immer gut drauf ;-)
Gato - der kleine Spaßvogel

Sonya - aus Deutschland
Paul - bei ihm hatte ich meine Stunde Surfunterricht am Anfang
mein Sámara
meine verrückte "kleine Schwester" Theresa!
to be continued...

Bullenreiten – ein traditionsreicher „Sport“ in Costa Rica

(Fotos folgen noch!)

Kurz vor der Semana Santa (Osterwoche) herrscht von Donnerstag bis Sonntag in Sámara Ausnahmezustand. Auf dem Feld vor der Stadt wird ein Stadion aus Holz aufgebaut. Drumherum Essensstände, Hüpfburgen und eine Tanzfläche. Tagsüber testen die Ticos schon mal ihr Feuerwerk für die Abende und fackeln aus Versehen das ganze Feld ab. Vielleicht sind wir Deutschen ja ein bisschen spießig, aber auf einem staubtrockenen Feld voller Stroh in der Mittagshitze Feuerwerk zu zünden… immerhin bleiben die Holzbauten verschont.
Ich habe bislang noch keinen Stierkampf oder ähnliches gesehen und ahne nur was mich erwartet, weil meine Tica-Familie seit Tagen nichts anderes mehr im ohnehin ständig eingeschalteten Fernseher anschaut, als die Bullenfeste der Nachbardörfer. Komisches Gefühl, nun auf der (nicht gerade nach deutschen DIN-Normen zusammengeschusterten) Holztribüne zu sitzen und auf die staubige Arena zu schauen. Die Aufregung steckt schon an. Die Holzzäune, die die Arena umgrenzen, sind ebenfalls voller Ticos und ein paar Gringos. Ich erkenne die Surflehrer meiner Surfschule, die Kellner der Bars und ein paar andere – man kennt schnell viele Leute in dem kleinen Sámara. Tja, und ein paar bekannte Gesichter befinden sich IN der Arena. Und verlassen sie auch nicht, als auf einmal der Bulle mit seinem Reiter durch das Holzgatter gestürmt kommt. Nach kurzer Zeit ist der Reiter abgeschüttelt und ich erkenne, dass der eigentliche Spaß offenbar darin besteht, den Bullen auf sich aufmerksam zu machen, vor ihm zu flüchten und im letzten Moment den Zaun hochzuhechten, um dann „in Sicherheit“ noch einmal nachzutreten. Der Plan geht nicht immer auf. Der eine oder andere bekommt selbst Tritte oder Stöße der Hörner ab, bevor er es über oder unter dem Zaun hindurch schafft.
Und dann trifft mich der Schlag: ein paar UNSERER Jungs klettern in die Arena! Die meisten halten sich zum Glück jeweils am anderen Ende der Arena auf. Aber Ben wird schnell übermütig und traut sich sogar weiter an den Bullen heran als selbst die Ticos. Erst als er irgendwann zurück auf die Tribüne klettert, wagen wir wieder zu atmen. Loco! Vor allem, wenn man im Nachhinein darüber nachdenkt.
Jeden Abend wurden die Stiere größer und aggressiver (sie werden bewusst im Vorhinein geärgert, auch mit Elektroschocks). Die meiste Zeit war ich nicht in der Arena, sondern Tanzen. Mir tun die Tiere leid und ich verstehe nicht ganz den Reiz an dem gefährlichen Spiel. Beeindruckend finde ich jedoch die Männer zu Pferde, die am Ende sehr kunstvoll den Stier mit dem Lasso einfangen! Lustig sind auch die „Bombas“, eine Tico-Tradition: einer ruft laut „Bomba“ (die immer sehr laute, schrille Musik wird runtergedreht) und sagt eine Art vierzeiliges Gedicht auf, dann „uyuyuy“, ein lauter schriller Schrei und weiter geht die Musik.
Chicas!
tja, für Ewoud gabs kein Entkommen ;-)
Tico Kinder feiern auch gerne mal bis 2 Uhr nachts mit
Yanik
Ambulanz - vertrauenserweckend... da möchte man sich nicht mal das Beinchen brechen
Samstagabend jedoch passiert etwas Schreckliches: Stier samt Reiter stürzen schon kurz nach Verlassen der Box. Der Bulle versucht mehrmals aufzustehen und fällt immer wieder auf den Reiter, unter anderem auf dessen Kopf und Nacken. Blut strömt dem Mann aus den Ohren. Er wird sobald möglich zur (sehr provisorischen) Ambulanz gebracht und nach Nicoya ins Krankenhaus gefahren – fast 1 Stunde Fahrtzeit. Der Arenasprecher gibt nach einiger Zeit durch, dass der Mann noch immer nicht bei Bewusstsein sei. Keiner der Ticos glaubt, dass er durchkommen wird. Und trotzdem: als nach einiger Zeit der Krankenwagen zurück ist, geht das ganze Spiel einfach weiter. Zwischenzeitig hat eine Schlägerei für allgemeine große Aufmerksamkeit gesorgt, aber als der nächste Bulle kommt, konzentriert man sich wieder darauf. Nebenbei erfahren wir, dass 2 Wochen zuvor weiter nördlich bereits ein Mann beim Bullenreiten umgekommen sei und einer der Bullen, der für Sonntag erwartet wird, habe schon 3 Männer getötet. Was ein seltsamer Spaß!

versteckte Talente - Geburtstagskuchen für Nuria


Da unsere (Theresa’s und meine) Mama Tica Nuria Freitag, den 30.03. Geburtstag hatte, wollten wir eine kleine Überraschung vorbereiten. Ich hatte mir gedacht, dass ein deutscher Kuchen doch was Feines wäre. Donnerstag haben wir dann Zutaten für einen Käsekuchen eingekauft. Zumindest war das der Plan… Was es in Costa Rica, oder zumindest in Sámara, nicht zu kaufen gibt sind Quark und Schmand. Aber so leicht lassen wir uns ja nicht aus dem Konzept bringen. Wir kaufen stattdessen Sour Cream und Frischkäse und hoffen das Beste – war ja alles mal Milch. Auf dem Plan für Abends stehen Bullenreiten und Lady’s Night, weshalb ich den Vorschlag mache, den Kuchen danach nachts in der Schule zu backen. Unser Gastvater ist der Nachtwächter und wird uns schon machen lassen. Ich bezweifle nämlich, dass wir das Freitag hinbekommen. Erstens: Nachwirkungen der Party. Zweitens: Nuria wird die meiste Zeit zu Hause sein und es soll ja eine Überraschung werden.

Um 5 Uhr nachts starten wir mit unserer Kuchenbackaktion!
Vorher muss ich allerdings mit dem Rad noch mal nach Hause, um den Schlüssel für mein Schließfach zu holen in dem die Zutaten eingeschlossen sind. Als ich zurückkomme, ist Theresa verschwunden. Ich warte also mit Yanik und meinem Papa Tico in der Schule. Auf einmal kommt Theresa herbeigestürmt, nicht etwa, weil sie Kuchen backen will (den hatte sie schon wieder vollends vergessen), sondern weil sie ihre Haustürschlüssel sucht, um nach Hause schlafen zu fahren. Die Schlüssel wiederum hat Yanik. Therry will mir nicht ganz glauben, dass ich ernsthaft JETZT NOCH den Kuchen backen will, ist dann aber doch recht schnell zu überzeugen.
Allerdings: das Rezept hatte ich nur online und mein Rechner kommt nicht ins Netz. Theresa fährt mit dem Rad nach Hause, um ihren zu holen. Ich hab schon Sorge, dass sie zu Hause einschläft, aber sie kommt wieder. Ihr Rechner kommt auch nicht ins Netz. Yanik ist mittlerweile in der Hängematte eingeschlafen und Theresa versucht ihn auf ihre charmant-stürmische Art wachzubekommen, damit wir es mit seinem iPhone versuchen können. Keine Chance! Diesmal fahr ich wieder nach Hause um zumindest den Einkaufszettel zu holen. Ist zwar nur halb so gut wie ein Rezept, aber wenn wir eh schon mit den Zutaten improvisieren müssen…
Wozu braucht man außerdem Waage, Messbecher, Schneebesen (oder gar Mixer), wenn man Tassen, Teller, Gabeln und eine gehörige Portion Optimismus mitbringt? Wir „zaubern“ also einen Käsekuchen ohne Käse und unser Gastvater amüsiert sich köstlich. Hart wird die gute Stunde Backzeit: wir setzen uns abwechselnd vor den Backofen und versuchen uns gegenseitig irgendwie wachzuhalten – das Horrorszenario wäre nach dem ganzen Aufwand ein kleiner verkohlter Aschehaufen im Ofen!
Um 7 Uhr ist ER fertig! So in etwa. Der untere Mürbeteigboden ist fest, die „Käsemasse“ puddingartig bis flüssig. Wir beschließen nach Hause zu fahren, unsere Gastmama zum Frühstück zu überraschen und die etwas ungewöhnliche Textur als deutsche Spezialität auszugeben.
Zu unserer eigenen Überraschung schmeckt der Kuchen (noch schön warm) wirklich hervorragend und die ganze Familie freut sich riesig!